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| Wir laden dich ein auf unsere
Wanderung durch die Natur. Die schönsten Momente und Eindrücke haben wir zur Erinnerung mit der Kamera festgehalten. Der alljährliche Streifzug durch die Jahreszeiten hinterließ Spuren an denen wir uns noch heute erfreuen. Also packe dein Ränzel - auf geht's. |
| Frühling | ||
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Ein vertrautes Gefühl
umwirbt unsere Seele, sobald die Natur im Frühling still zu neuem Leben erwacht. |
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| Überall im moorasten
Sumpfesgrunde erwacht neues Leben voller Kraft. Doch wisse, dass zu keiner Stunde die Naturzerstörung bleibt ungestraft. |
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Ein Tohuwabohu wird nie da
weichen, wo die Gleichgültigkeit machte blind. Nur mit Fürsorge lässt sich erreichen, dass man in sich eine Zuflucht find't. |
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| Das jährlich
frühlingshafte Aufersteh'n ist wie ein vertrauter Zauber ohne Wort. Die Welt beginnt sich um uns zu dreh'n und nimmt hurtig trübe Gedanken fort. |
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Mein
bester Freund Der alte Baum am Weiher träumt von vergang'nen Zeiten. Das Vöglein warb einst als Freier in schützend Äste Weiten. Die Zweige trotzten mit Blütenpracht und am Stamme stand still ein Reiher. Da nahm ich Abschied in einer Nacht, von diesem trauten Baum am Weiher. Er raschelte sanft mit seinen Zweigen, als flüsterte er mir leise zu: "Mag die Sonn' am Horizont sich neigen, mein bester Freund bleibst ewig du. |
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| Oh, märchenhafte
Frühlingswelt, sanft betörst du meine Sinne. Dein Zauber mich gefangen hält, der Anblick deiner hält mich inne. Umgarnst die Natur mit zartem Duft, im Wachsen, Blühen und Gedeih'n. Lässt spüren mich der Frische Duft, mein Leben mag dir verbunden sein. |
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Geh' an den
Wiesenblümchen nie vorbei ohne Blick es respektvoll zu betrachten. Es lehrt, dass Bescheidenheit Tugend sei, auch auf das Unscheinbarste zu achten. |
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| Sommer | ||
| Raum und Zeit sind stets
vergänglich, nur wahres Glück währt lebenslänglich. |
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Die Spuren der Vergangenheit überholen alles Weltgescheh'n. Sie bewegen unser Gemüt und lassen Erinnerungen aufleben. |
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| Die Leichtigkeit des Seins hat
keine Grenzen. Sie führt uns wie ein Traumvogel der Nacht in unbekannte Welten, umhegt von unbeschreiblicher Glückseligkeit. |
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Genieße die
glücklichen Augenblicke, lasse sie einfach gescheh'n, denn sie bereichern das Dasein. |
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| Nur wer trübe Gedanken
treibt in die Flucht fühlt, wie die Natur unsere Seele liebkost. So stürzen Gefühle nie in eine tiefe Schlucht und finden auch in einer rauen Welt Trost. |
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Mir fehlte das Tosen der
Brandung, der schlängelnden Priele Verlauf. Das Leben wird oft zur Strandung, doch kämpfe, gib dich niemals auf. |
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| Die Schöpfung schuf
Leben und wusste genau: "Ohne lernen wird der Mensch nicht schlau." |
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Fit durch's Jahr lautet die
Devise, mit viel Gymnastik, Sport und Spiel. Es gibt nichts wichtigeres als diese, um fit zu bleiben bis an's Jahresziel. |
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| Es ist nicht all' die
große Weltlichkeit, die heute alles bedeutet auf Erden. Nur Kameradschaft in Freud' und Leid, kann zu einem guten Gespann werden. |
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Sowie die Urgezeiten der weiten
Meere geht es im Leben mal rauf, mal runter. Und läuft man gegen eine harte Barriere, glaube, davon geht die Welt nicht unter. |
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| Herbst | ||
| Es
ist so zu sagen des Menschen Privileg, zu glauben, dass er am schwersten trage. Staune, denn bei eines jeden Lebensweg übertrifft meist Schlimmeres die Klage. |
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So wie die Natur sich
verheißungsvoll im Morgenlicht regt, erwache auch du mit positiven Gedanken um den neuen Tag kraftvoll zu begegnen. |
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| In Muße einen Tag
durchleben um sich an der Schöpfung zu erfreu'n ist wie ein kleiner Augenblick der Unsterblichkeit. |
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Am Ende des Lebensweges begleitet uns der Engel des Todes. Barmherzig breitet er seine Flügel aus und trägt die Seele ins ewige Licht. |
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| Leben spendend durchbricht die
Herbstsonne das Blättermeer, wie die Hoffnung in trostlos schweren Zeiten. |
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Eine stille Herzensregung macht
sich breit, wenn man den Apfel vom Baume pflückt. Des Herbstes Reichtum ist die Erntezeit, die uns mit süßer, frischer Frucht beglückt |
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| Das Leben ist wie ein bunter
Farbenklecks. Er begegnet uns an jeder Wegegabelung, mal in rosa, mal als grauer Sonnenreflex. All' Gutes sich mit dem Leben verbindet, wo sich getrost die goldene Mitte findet. |
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Das
Schicksal mag unser Leben verdreh'n, doch streife ab die Stacheln, tausendfach. Sieh die Früchte am kargen Wege steh'n. Sie wachsen ohne Klage "Wenn und Ach". |
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| Zur Herbstzeit lässt
sie die Blätter fallen, um Kraft zu schöpfen für ein neues Jahr. Es mag wohl durch ihr Astwerk hallen, Freund, nimm auch du eine Pause wahr. |
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| Winter | ||
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Nur
wer mit offenen Augen durch die Natur geht, nimmt ihre Geheimnisse wahr, die auf dem Grund der Stille im Verborgenen ruh'n. |
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| Alles positive Denken
und Handeln hält uns aufrecht, doch man muss Bewährungen besteh'n und Tiefen überwinden,. um an den Gipfel des Lebens zu gelangen. |
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Kühler Atemhauch
durchdringt die Winterluft, und lässt den Frühling neu erahnen. Wie der Glaube daran allgegenwärtig ist, so glaube stets im Leben auch an dich. |
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| Mag auch der Fluß vor
Kält' zu Eis erstarren, verzage nicht und lass' den Mut nicht sinken. Jeder noch so dunk'len Nacht folgt sternenklares Licht und hilft den richt'gen Weg zu finden. |
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Wind der Freiheit Der Sonnenstrahlen gold'ner Zauberborn taucht den Hafen in ein warmes Abendrot. Die Wellen schlagen dumpf an den Ponton. In der Ferne treibt einsam ein Fischerboot. Alte Schiffsmasten ragen stolz empor, als wollten sie den Himmel berühren. Am Horizont tritt schwarz die Nacht hervor. Die Schreie der Möwen sich leise verlieren Ein Wind der Freiheit weht über den Hafen. Das Räderwerk der Zeit beginnt zu steh'n. Mein Vaterland magst ruhig schlafen und mit uns in eine sichere Zukunft geh'n. |
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| Damit endet unsere erste
Wandertour durchs Jahr. Wir hoffen, dass es Ihnen Freude brachte uns zu begleiten. Auch zu der nächsten Wandertour laden wir Sie wieder herzlich ein und sagen: "Gute Nacht, Servus und Aufwiedersehen." |
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