| Startseite |
![]() |
Rot wie Blut ist die Rose der Liebe. Sie streichelt die Gefühle, erweckt zärtliche Triebe. |
![]() |
||
![]() |
Erquicket unsere Seelen, schmeichelt den Gedanken. Fürwahr, ein Herz das liebt, überwindet alle Schranken. Rot wie Blut ist die Rose der Liebe. |
![]() |
| Aus dem Buch "Zur stillen Einkehr" |
![]() |
Nur das
Windrad dreht sich surrend im Kreis. Nachdenklich blicke ich zu den Flügeln empor. Mir ist's, ich befände mich auf einer Zeitreise. Mein Atem geht ruhig, mein Körper ist erhitzt und eine Träne läuft über mein rotes Gesicht. Totenstille. |
![]() |
||
![]() |
Knarrend pumpt das Windrad das
Wasser aus dem lehmig, verkrustetem Erdboden. Gleißende Sonne blendet durch die Flügel. Bizarre, wütende Gedanken schwirren mir durch den Kopf. Ist es Vergangenheit oder Gegenwart ? |
![]() |
||
![]() |
Dass reißende
Flüsse über die Ufer treten, riesige Eisberge durch das Klima schmelzen, Wale in den Meeren heulen und stranden, das Feuer Urwälder und Steppen vernichten und Scharen von Vögeln vom Himmel fallen? |
![]() |
||
![]() |
Werden die Brunnen auf Erden
versiegen und alle Sterne am Himmel verblassen? Hilflosigkeit und Schwermut macht sich breit. Die Windsbraut dreht mit aller Kraft das Rad. Vom Busch schwebt ein süßer Duft herüber. Totenstille! |
![]() |
||
![]() |
Schwalben fangen Mücken
im Sonnenschein. Meine Sinne erwachen und mir wird bewusst, dass nur eine heile Natur, Menschen, Pflanzen und Tiere auf unserem Erdball am Leben hält. "So wie der Mensch für die Natur sorgt - sorgt die Natur für alles Leben!" |
![]() |
| Aus dem Buch "Zur stllen Einkehr" |
![]() |
Der Herbstwind treibt sein Narrenspiel und wirbelt die letzten Blätter hernieder. Was uns einst bedeutete, zählt nicht viel; nichts von Dauer ist ein irdisch' Ding. Das Glück zerbricht wie ein Schmetterling. Das Leben ist wie ein bunter Farbenklecks. Er begegnet uns an jeder Wegegabelung, mal in rosa, mal als grauer Sonnenreflex. All' Gutes sich mit dem Leben verbindet, wo sich getrost die goldene Mitte findet. |
| Aus dem Buch "Zur Stillen Einkehr" |
| 23. August 2008 |
| Sonnenblumen Sie leuchten still und doch bescheiden, erfreuen uns mit holder Pracht. Und selbst an dunkelgrauen Tagen, ist es ihr Blütengesicht, das uns zulacht. . |
![]() |
| Urlaubsregen Nichts kann mehr verdrießen, als wenn Regentropfen schießen, ungeahnt aus grauer Wolke, mit frischer Schäfchenmolke. Doch ist's nicht jedermanns Geschmack, wenn's prasselt im Sekundentakt, und mancher denkt im Urlaub dabei, ach säß ich jetzt in der Weinkellerei. Da tät's mich überhaupt nicht stören, bräuchte zu regnen nicht aufzuhören. Es lebe der Wein als edles Getränk, dank der Natur, die an alle denkt. |
| Ich will Des Wanderns müd' leg' ich mich zur Ruh' und lass meinen Gedanken freien Lauf. Ich folge dem Ziel des strebenden Wollens, die irdischen Elemente und mich zu erkunden. Ich will - am Firmament mit den Wolken zieh'n, um Sonne, Gestirn und Mond zu begegnen. Ich will - die hohen Gipfel der Berge erklimmen, um den kühlen Atem der Atmosphäre zu spüren. Ich will - wie ein Adler durch die Lüfte segeln, um das Gefühl von Freiheit zu empfinden. Ich will - das klare Wasser des Baches berühren und durch ihn watend mich erfrischen. Ich will - mich an der bunten Wasserwelt erfreu'n und wie ein Delphin spielend in den Wellen reiten. Ich will - über grüne, taubedeckte Wiesen laufen, um Gräser und Blumen mit der Hand zu streifen. Ich will - mit dem Wind über die Felder fegen und bedacht die Spreu vom Weizen trennen. Ich will - umsichtig durch die Wälder wandern und mit der Natur im Einklang leben. Ich will - mich am Feuer der Liebe erwärmen, um die Glut der Leidenschaft zu entfachen. Ich will - mein Gesicht der Sonne zuwenden, um das reine Licht im Herzen zu bewahren. Ich will - über alle Lebensbrücken geh'n, um Anfang und Ende besser zu versteh'n. Ich will - Schwäche und Stärke in mir fühlen, um meinen Taten Nachdruck zugeben. Ich will - in Wunschgedanken versinken, um alles loszulassen, was mich bedrückt. Ich will - mein Leben in Gottes Hand legen und meinen Kopf auf Mutter Erde betten. Ich will - meinen Humor walten lassen, damit sich in der Not mein Lachen nie verliert. ***
Gedanken mögen wohl abschweifen,
weit in die Welt der Traumfantasie. Doch wer sie nicht gewähren lässt, verliert den höchsten Schatz der Freiheit. |
| Aus dem Buch "Leben Lieben Loslassen" |
| Zuhaus‘ Wo die Ostseewellen brechen am Strand, und der Wind heult zur See hinaus, wo raues Tosen, schäumende Gischt, und Möwenschrei durchdringt die Zeit, da quillt eine Träne zum Aug' heraus. Wo ich einatme die Frische der Luft, und fühle um mich das Leben pulsieren, wo die Boje schaukelt aufm Wellenkamm, und Muscheln und Algen stranden zuhauf, mag's Herz vor Freude triumphieren. Wo in glutroter Abenddämmerung das Bild der Sonne spiegelt in der See, wo mein Blick wandert still zum Kimm und die Seele findet Ruhe an Land, da schmeckt die Zunge Seemannstee. Wo schroffe Kreidefelsen empor ragen und Strandrosen verzaubern das Gemüt, wo Rosse mit Reiter durchs Wasser traben, die See des Fischers Netze prall füllt, da ist mein Zuhaus‘, fühl' ich mich behüt'. |
| Aus dem Buch "Leben Lieben Loslassen" |
| Startseite |